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Ein unvergesslicher Tag in der Hamburger Staatsoper

Veröffentlicht ⋗ 28.05.2026

Von ⋗ Kira B., Lina M. und Mariia K.

Am 18. April 2026 war es so weit: Unser Musikkurs der 12. Klasse ist zur Staatsoper nach Hamburg gefahren, um sich „Madama Butterfly“ von Giacomo Puccini anzusehen.

Um ehrlich zu sein, hatten viele von uns vorher eher gemischte Erwartungen. Wir dachten, es wird ein ziemlich langweiliger Abend mit Sängern, die man sowieso nicht versteht. Doch wir wurden echt überrascht.

Die Oper erzählt die Geschichte der Japanerin Cio-Cio-San, die einen US-Soldaten namens Pinkerton heiratet. Während sie alles für ihn aufgibt, ist es für ihn nur ein Spiel. Am Ende kommt er mit seiner neuen Frau zurück, um ihr das Kind wegzunehmen, woraufhin sie sich das Leben nimmt. Das war sehr spannend und durch die Musik und die Atmosphäre im Saal kam das total emotional rüber.

Überhaupt nicht altmodisch war das Bühnenbild: Es war eher minimalistisch mit Schiebewänden und einer großen Treppe. Die bunten Kimonos sahen im Kontrast zu den dunklen Uniformen der Amerikaner richtig gut aus.

Dass auf Italienisch gesungen wurde, war kein Problem, weil wir alles über die Untertitel mitverfolgen konnten. Die Musik war mal sanft und mal richtig gewaltig, man hat den Schmerz der Sängerin richtig mitgefühlt. Insgesamt war es eine richtig interessante Erfahrung, die gezeigt hat, dass Oper alles andere als verstaubt sein muss.

Danke an Herrn Fragel für die tolle Organisation!


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