Fachbereich Deutsch

Perel

 Am 26. Juni 2014 durften ungefähr 200 Schüler der Jahrgänge 9 bis 11 an einer Lesung hier in der Mensa teilnehmen, die die äußerst seltene Gelegenheit bot, einen Zeitzeugen des Nationalsozialismus und seine Lebensgeschichte kennenzulernen.

Sally Perel wurde 1925 als Kind jüdischer Eltern in Peine geboren. Nachdem das Schuhgeschäft der Familie von den Nazis verwüstet worden war, zog die Familie nach Polen. Durch die Wirrungen des Krieges und eine große Portion Glück und Mut gelang es Perel, einem Erschießungskommando zu entkommen und sich stattdessen als Volksdeutscher auszugeben. Er besuchte eine Schule der Hitlerjugend und kämpfte zwei Jahre auf deutscher Seite gegen die Sowjetunion, immer auf der Hut und voller Angst, entdeckt und sofort erschossen zu werden. Nur zwei weitere seiner Familienmitglieder überlebten den Holocaust. Nach Kriegsende emigrierte Perel nach Israel. 40 Jahre brauchte er, um das Erlebte zu verarbeiten und den Mut zu finden, mit der Autobiografie „Ich war Hitlerjunge Salomon“ seine Geschichte aufzuschreiben.

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